Zitate bekannter Sportler

 

Ueli_Steck

“Wenn ich in diesem Film drinbleibe, immer schneller, höher und weiter, dann endet es irgendwann tödlich, das weiss ich” (Ueli Steck, Extrembergsteiger)

2015


“Es geht immer wieder um dasselbe: es braucht Mut, Energie, Fachwissen und vor allem Leidenschaft. Leidenschaft ist wahrscheinlich das Wichtigste” (Arno Del Curto, Trainer HC Davos)

2015

 Arno_Del_Curto


„Er ist dieser grossartige Spieler,weil er Spass hat mit dem Ball und so spielt wie ein glücklicher kleiner Junge“ (Johan Cruyff über Lionel Messi, Stürmer beim FC Barcelona

NZZ a.So. 11.4.10


Sir Alex Ferguson, langjähriger Trainer von Manchester United, auf die Frage, ob seine Entschlossenheit von der Erziehung herkomme: „école, parents et travail. J’ai débuté comme outilleur (toolmaker) chez Wickman, sur les chantiers navals, puis chez Remington. J’avais 16 ans. Je me souviendrais toute ma vie du contact glacé du métal en plein hiver. Si froid que tu pouvais te brûler. Ma détermination vient de mes parents, mais aussi du climat. Un jour, j’avais donné un interview à un jeune journaliste en bord de mer, du côté de Fraserburgh, près d’Aberdeen. Il y avait un vent infernal. Et le gars n’arrêtait pas de me dire: „La Vache ! Ca caille !“ Il m’a alors demandé: „Mais d’où vient cette force de caractère?“ Je lui ai juste répondu: „Tu le sens, ce vent?“

L’Equipe Magazine, Nr 1390, 7.3.2009


Nadja Kamer, Ski alpin, nach ihrem ersten Podestplatz in einem Weltcuprennen: „Der Wille ebnet den Weg an die Spitze, ich bin kein Talent.“

NZZ a.S. 10.1.2010


Toni Schumacher, ehemaliger deutscher Fussball-Nationaltorwart , über die spezielle Situation des Torwarts: „ Das ist Fanatismus pur. Das wird schon offensichtlich, indem man sich mit dem Kopf voran dem Gegner vor die Füsse wirft. Da muss man Schutzreflexe ausschalten können. Und man muss total besessen sein, ein Egoist.“

NZZ a.S., 20.12.2009


Carlo Janka, Ski alpin, Olympiasieger und WC-Gesamtsieger 2009/2010: „Es geht einfach nur darum, Ski zu fahren, nicht gross zu studieren.“

TA 7.12.2009

…. „Aber kurz vor dem Start fand ich die Lockerheit wieder, die es braucht, um schnell Ski zu fahren. Das war sicher auch der Schlüssel für den Erfolg.“

TA 25.2.2010


Fabio Cancellara, Weltmeister im Zeitfahren 2009: „Ich lege mir die Latte hoch, das führt dazu, dass ich mehr Biss habe und dass ich mehr Druck spüre, und das heisst auch: mehr Motivation.“

TA 25.9.2009


Andreas Küttel, Skisprungweltmeister 2009 in Liberec: „Mein Fokus, eine Medaille an einem Grossanlass zu gewinnen, war in den vergangenen Jahren allerdings etwas zu starr. Auf Liberec hin habe ich besser loslassen können.

TA 28.2.2009


Paul Accola, Ski-Gesamtweltcupsieger 1992: „Ich wollte einfach zu viel. Ich habe im Wettstreit mit Alberto Tomba meinen Trainingsumfang masslos gesteigert und verlor dadurch mein Fahrgefühl.“

SO 13.3.2010


Betrand Piccard, erste Weltumrundung in einem Ballon, Arzt, Psychiater und Hypnosetherapeut: „Angst ist wie eine Lebensversicherung. Sie steigert die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für mögliche Probleme. Angst ist der rote Alarm.“

SO 14.3.2010


Bode Miller, amerikanischer Ski Gesamtweltcupsieger 2005 und 2008 über Emotionen im Sport: „Du musst dich durch die Achterbahn der Gefühle treiben lassen und alles in deinem Körper aufsaugen.“

TA 23.2.2010


Simon Ammann, Doppelolympiasieger Skispringen Vancouver 2010: „Ich war enorm nervös, hatte aber trotzdem ein riesiges Vertrauen.“

TA 21.2.2010


Iouri Podladtchikov, Snowboarder, über den Umgang mit dem Wissen von schwer verletzten Kollegen: „Du versuchst, so etwas zu verdrängen…wenn du nicht die Selbstsichrheit hast, musst du das Brett gar nicht erst anschnallen.“

SO 16.2.2010


Shaun White, Snowboardolympiasieger Vancouver 2010, über die Möglichkeit schwerer Verletzungen beim boarden: „Wir alle riskieren unser Leben, sobald wir in der Halfpipe sind. Wir wissen das.“

NZZ a.So. 14.2.2010


Sergio Berger, Snowboarder, über seine Qualifikation für Vancouver 2010: „Als ich an den Start ging rechnete ich mir allerdings nichts aus“ …um so überraschter und erfreut sei er nun, die Olympiaqualifikation im letzten Augenblick doch noch geschafft zu haben.

SO 21.1.2010


Leonardo, Trainer AC Milan, über Ronaldinho: „Ronaldinho muss nur er selbst sein, dann ist er der Beste.“

TA 19.1.2010


Toni Sailer, österreichische Skilegende, betete 1954 bei seinem Debüt auf der Lauberhornabfahrt: „Lieber Herrgott, wenn du mich gesund im Ziel ankommen lässt, werde ich nie mehr ein solches Rennen fahren.“

TA 14.1.2010


Marco Büchel, 14. der Weltcupabfahrt in Kitzbühel 2010 : „Ich habe zu wenig riskiert. Es war Safety angesagt, schliesslich haben etliche Rennläufer jenes Tor verpasst. Ich habe es zu gut gemacht und das Tempo herausgenommen. Das war wohl zu viel des Guten….ohne 100 % Risiko war ich hier chancenlos…es war zu viel Taktik im Spiel.“

Vaterland 23.1.2010

„Ich setzte mich nicht unter Druck, sondern will einfach einen schönen Tag geniessen. Das Resultat steht nicht so sehr im Vordergrund.“

SO 14.1.2010 – er wurde dann dritter!


Frank Schleck, luxemburgischer Radrennfahrer: “si on ne rêve pas, on n’avance pas“

Telegramme, 23.7.09


Mauro Lustrinelli (Fussballspieler, Nationalmannschaft): „Talent ist wichtig, doch der Kopf macht 70 Prozent aus.“

NZZ a. So. 22.3.09


Fabian Cancellara (Sportler des Jahres 2008, Olympiagold Peking 2008 im Strassenrennen) auf die Frage, wie viel bei grossen Rennen die körperliche Verfassung, wie viel die mentale Stärke ausmache?: „Halb und halb würde nicht stimmen. Zu 60 oder 70 Prozent entscheidet sicherlich der Kopf. Gute Beine haben viele im Feld, aber nur, wer an sich glaubt, kann Berge versetzen. Ich bin überzeugt, dass allgemein im mentalen Bereich mehr unausgeschöpftes Potential liegt als in der Physis.“

via 2/2009


WM-Abfahrtsvierter 2009, Marco Büchel: „Es braucht die Mischung aus Lockerheit und Anspannung, um überhaupt erst in die Nähe einer Topleistung zu kommen“.

Vaterland-online 7.2.09


Damentrainer Ablanalp über Risiko, Selbstvertrauen und Balance: „Man muss es soweit bringen, dass man die automatisierten Bewegungsabläufe auch dann abrufen kann, wenn der Motor auf Hochtouren läuft“.

TA 5.12.08

 

Ambrosi Hoffmann, Weltcupfahrer, über Defagos riskante Linienwahl im Schlussteil von Kitzbühel: „Das macht man nicht bewusst, das passiert einfach“.

NZZ a. So 25.1.09


Didier Defago, Abfahrtsdoppelsieger von Wengen und Kitzbühel 2008/2009 über „schlimme Bilder“: „Die Bilder sind im Kopf, aber durch die Konzentration kann man sie ausblenden. Man weiss irgendwo in sich, dass ein Risiko besteht. Aber wenn du oben abfährst, musst du den Schalter im Kopf auf off stellen, musst dich auf deine Kurven und Sprünge konzentrieren. Davor und danach haben wir leider genügend Zeit, uns mit den schlimmen Bildern zu beschäftigen“.

TA 26.1.09


Didier Cuche, Super-G Weltmeister 2009: „..der Grat zwischen Sieg und brutalem Sturz ist so schmal.. manchmal wissen wir Fahrer wohl selbst nicht, wie nah wir uns am Limit bewegen“.

TA 5.2.09


Dominique Gisin, zweifache Abfahrtsweltcup-siegerin 2008/2009: „Ich überlege nicht. Nach dem Training weiss ich, was ich tun muss, dann lasse ich es einfach fahren. Ich nenne das Flow. Am Ziel kann ich gar nicht sagen, wo ich durchgefahren bin“.

Interview NZZ a. So 8.2.09


FC-Zürich Spieler Almen Abdi auf der Suche nach der alten Lockerheit: „Ich bin nicht so locker. Es läuft mir nicht.“ Warum es so ist das fragt er sich. Er denkt darüber nach, und er tut es vielleicht mehr, als ihm bekommt. „Almen, denk nicht so viel nach“, hat ihm sein Trainer Bernard Challandes schon Anfang letzter Woche geraten.

TA 28.2.09


Andreas Küttel, Skisprung-Weltmeister 2009 auf der Grossschanze: „Mein Fokus, eine Medaille an einem Grossanlass zu gewinnen war in den vergangenen Jahren allerdings etwas zu starr. Auf Liberec hin habe ich besser loslassen können.“

TA 28.2.09


„Ich habe mich vor allem in mentaler Hinsicht eingehend auf die Rennen in Beaver Creek vorbereitet.“

Aksel L. Svindal, 2-facher WC-Sieger in Beaver Creek, ein Jahr nach schwerem Sturz auf der gleichen Piste

NZZ a So.7.12.08

Aksel L. Svindal


Benjamin Raich

„Siege passieren, man kann sie nicht erzwingen. Niederlagen passieren aber halt auch.“

Benjamin Raich nach seinem 31. Weltcup-sieg

TA 9.12.08


„Die Moral ist gut, ich denke nicht zurück. Ich warte auf das nächste Tief.“

Dominique Wavre (Weltumseglung „Vendee Globe“)

SO 2.12.08

Dominique Wavre


Hermann Maier

„Wenn es schwierig ist, kommt der Punkt der Angst und dann bremst man.“

Hermann Maier (WC-Super G Sieger Lake Louise 11/08)

SO 2.12.08


„Ich muss aber noch mehr nur für mich schauen, muss auf dem Platz den Tunnelblick haben und egoistischer sein.“

Stefanie Vögele (Tennisspielerin, U18-Europameisterin 2007)

SO 6.12.08

Stefanie Vögele


"Irgendwann muss man einen Punkt hinter etwas setzen und das hinter sich lassen, sonst trägt man das im Unterbewusstsein immer mit sich mit. Man darf so etwas nicht nur verdrängen, man muss es vergessen.“

Alex Frei bezüglich seiner Verletzung im EM-Eröffnungsspiel

TA 9.9.08


„Es kann nun einfach einmal nicht alles auf Anhieb funktionieren. Klar sind Niederlagen nichts Erfreuliches; Tiefs sind jedoch nötig. Dank ihnen gelangt man wieder in ein Hoch.“

Sarah Meier. Eiskunstläuferin

SO 27.12.07


Nach seinem ersten Slalom-Weltcupsieg: „Mitte Parcours schoss es mir durch den Kopf: jetzt nur nicht übertreiben – und auch nicht bremsen."

Marc Gini. Skirennfahrer

Tagesanzeiger Online 11.11.07


„So macht das keinen Spass mehr. Das ist ein Kampf von oben bis unten. Das wär vielleicht ein Rennen für Haudegen wie Franz Klammer. Hier musst du ein richtiges Wildschwein sein. Newcomer haben nur eine Chance, wenn sie todesmutig sind.“

Marco Büchel. Skirennfahrer

SO 28.12.07

 

Die Leichtigkeit der Wellen, die Stärke des Stiers und die Kraft der Sonnenstrahlen haben wir beim Training am Meer immer wieder visualisiert. 80 Prozent des Erfolges ist mentaler Natur.

Natascha Badmann. Duathlon Weltmeisterin


Man muss das Negative vergessen können und an die nächste Chance glauben.

Adrian Knup. Fussballnationalmannschaft


 

Mit ihrer Pirouette wurde Denise weltberühmt - geholfen hat der zarten Profisportlerin eine Mediationstechnik, die hilft, den Geist zu zentrieren und positiv mit Belastungen umzugehen.

Denise Biellmann. Eiskunstläuferin


Jeder Tiefschlag, den ein Sportler überwindet, macht ihn stärker.

Bruno Kernen. Abfahrtsweltmeister

 

"Ich kann mich in entscheidenden Momenten sehr gut konzentrieren", sagt sie. Da zieht sie sich zurück und nimmt nichts mehr wahr, was um sie herum passiert.

Karin Roten. Slalom-Weltmeisterin


Die meisten Schweizer Spieler haben eine zu wenig ausgeprägte Aggressivität. Ihnen fehlen vor dem gegnerischen Tor der Zug und der unbändige Wille, den Puck auch in die Netzmaschen zu setzen.

Arno Del Curto. Trainer HC Davos


Es geht auch viel besser, seit dem ich alles viel lockerer sehe und ich nur noch für mich fahre um Spass zu haben.

Fabien Rohrer. Weltmeister Snowboard Half-Pipe


 

 

 

Vielleicht haben die Zitate nicht Neues für Sie gebracht,
einfach etwas angesprochen was Sie schon lange wussten:

auch "der Kopf" ist wichtig etc. oder doch ein paar neue Aspekte, Gedankenblitze, Aha-Erlebnisse?

 

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